Zum Zweiten: Tonabbau in Moorweg: von der „Kompetenz“ gewählter Volksvertreter

Vor einigen Tagen wurde hier über den geplanten Tonabbau in Holtgasts Nachbargemeinde Moorweg berichtet. Ein Nenndorfer Klinkerwerk benötig den Rohstoff zum Brennen von Ziegelsteinen, und ausgerechnet im Landschaftsschutzgebiet „Leegmoor“ soll der Ton auf 7,7 Hektar Fläche über Jahre hinweg abgebaut werden.

Am 24. September 2014 beschäftigte sich der Ausschuss für Bau-, Landwirtschafts- Umwelt- und Naturschutzangelegenheiten der Samtgemeinde Esens und dem Vorsitz des Holtgaster Bürgermeisters Enno Ihnen (CDU) mit dem Thema, auf der Tagesordnung wurde der Punkt „Naturschutzrechtliches Genehmigungsverfahren zur
Gewinnung von Ton und wasserrechtliches Plangenehmigungsverfahren für
die Erweiterung zweier bestehender Gewässer in der Gemeinde Moorweg“ abgehandelt, aber wie! Jürgen Lohs, Einwohner aus Moorweg, der an der Sitzung als Zuhörer teilnahm, hat sich dazu seine Gedanken gemacht, die Sie nachfolgend lesen können: Weiterlesen

Ganz merkwürdige Gänsegeschichte….

Graugansmütter mit Kanadaganshybriden

Seit Jahren halten wir Gänse, Hühner und Enten, nicht zum Essen, sondern aus Spaß am Zusehen und wegen der Hühnereier. Aber auch Hausgeflügel lebt gefährlich, ganz ohne Kochtopf: Mal war es der Fuchs, der sich eine Gans holte und dabei ein Blutbad anrichtete. Der Habicht schlug auch regelmäßig zu und holte sich dann und wann ein Hühnchen. Die letzten bunten Enten, die frei fliegen konnten, wurden hinter dem Haus von Jägern erschossen, die mit ihren Jagdhunden an einer Kuhle des Apportieren übten. Weiterlesen

Tonabbau in Moorweg: auf tönernen Füßen

In Holtgasts Nachbargemeinde Moorweg soll gebaggert werden, im Landschaftsschutzgebiet „Leegmoor“, das seit 1977 besteht. Der Ziegeleibetrieb Kaufmann in Nenndorf möchte im Landschaftsschutzgbiet Tonerde abbauen, um daraus Ziegel zu brennen. Die Landschaftsschutzverordnung stellt dieses Vorhaben unter den Vorbehalt der vorherigen Erlaubnis des Landkreises Wittmund als Untere Naturschutzbehörde, und das soll mit einer „Befreiung“ von den Vorschriften der Landschaftsschutzverordnung möglich gemacht werden. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz dürfen Befreiungen aber nur beim Vorliegen des „überwiegenden öffentlichen Interesses“ erteilt werden, und nur dann, wenn keine Alternativen erkennbar sind. Weiterlesen