Energiepropaganda West

So geht Energiepropaganda- und Gehirnwäsche-West in vielen Medien: Von Sanktionen und Boykott gegen Russland kein Wort, O-Ton Außenministerin Baerbock (Grüne): „Baerbock über Sanktionspaket: ´Das wird Russland ruinieren´“

Wer aber Russland mit Sanktionen „ruinieren“  will, sollte auch kein Entgegenkommen von Russland mehr erwarten; finanziell ausbaden müssen die selbstgemachte Energiekrise ein großer Teil der Bevölkerung und die Wirtschaft, nicht die verursachenden Politiker.

Auch der Energieversorger EWE aus Oldenburg stößt faktenblind und wahrheitswidrig ins gleiche politische Horn: „Die Ursache liegt in Russland“. Nein, sie liegt an der Sanktions- und Boykottpolitik der EU und des Bundes. Das Gas ist da und würde bei der Aufhebung der Sanktionen auch fließen. Dazu kommt, dass der Gasmarkt in Europa liberalisiert wurde, diePreise werden an den Energiebörsen gemacht. Spekulanten treiben zusammen mit den Gasanbietern die Preise hoch und verdienen Milliarden mit der zu erwartenden Gasknappheit, zu Lasten der Bevölkerung und der Wirtschaft. Und wer hat schuld? „Der Russe“ oder Herr Putin persönlich.

Die Mietmäuler der Medien machen wieder einmal als Sprachrohre der Regierung mit. Devise: „Haltet die Bevölkerung dumm, damit sie nicht aufmüpfig wird.“

Hier auszugsweise die aktuelle Regionalpresse:

Mantel Nordwest Zeitung, Oldenburg, 04. August 2022

EWE erhöht die Preise für Gas und Strom
ENERGIE – Kunden in Grund- und Ersatzversorgung zahlen ab 1. Oktober mehr
Jörg Schürmeyer
OSTFRIESLAND/OLDENBURG. Auf Hunderttausende EWE-Kunden kommt eine weitere Erhöhung der Energiepreise zu. Wie der Oldenburger Energiekonzern am Mittwoch mitteilte, steigen sowohl für Gas als auch für Strom die Preise zum 1. Oktober spürbar.
Als Grund für die Preiserhöhungen nennt die EWE die weiterhin steigenden Beschaffungspreise für Strom und Gas an den Energiemärkten. „Die Ursache liegt in Russland“, sagte EWE-Vorstandschef Stefan Dohler mit Verweis auf den Angriffskrieg auf die Ukraine und die nochmals reduzierten Gasliefermengen durch die Pipeline Nordstream 1. „Zur Wahrheit gehört: Putins Krieg ist auch ein Wirtschaftskrieg, der zu erheblicher Verknappung der Gasimporte führt und damit zu extrem hohen Preisen.“ […]

Mantel Nordwest Zeitung, Oldenburg, 05. August 2002

Unsicherheit bei Versorgung wächst
ENERGIEKRISE – Was bei einem Gas-Lieferstopp passiert – Industrie derzeit sehr verunsichert

Julia Stratmann Und Jana Wolf, Büro Berlin
BERLIN. (jw) Gashahn auf, Gashahn zu – das willkürliche russische Verhalten bei den Gaslieferungen sorgt für große Verunsicherung. Aktuell fließen noch 20 Prozent der regulären Gasmenge durch die Ostseepipeline Nord Stream 1. Trotz Vorsorge blicken viele Menschen mit Sorge auf einen möglichen Komplettstopp der Lieferungen. […]

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