Reiche Ernte

Ein kleiner Teil der Walnussernte 2018 – Foto (C): Manfred Knake

Den sehr warmen Sommer 2018 muss der 25 Jahre alte Walnussbaum in unserem Garten sehr genossen haben. Walnussbäume kommen in Europa natürlich nur im Mittelmeergebiet vor und mögen keine Spätfröste. Angeblich sollen die Römer die Walnussbäume nach der Besetzung Germaniens angepflanzt haben. In diesem Jahr also hat uns der Baum mit einer reichen Ernte beschenkt. Die vielen Nüsse werden im Haus zunächst gesäubert und dann einige Wochen lang getrocknet – dann wird geknackt.

Totengräber am Wegesrand

Waldmaus mit Totengräber, unten im Bild – Foto (C): Manfred Knake

Am Bensersieler Tief tat sich im August „Bewegendes“. In die zwei mausetoten Kadaver einer Waldmaus und später einer Wasserspitzmaus kam bei genauerer Betrachtung plötzlich Bewegung. Was zunächst unheimlich aussah, erwies sich als das Werk von Käfern (Gattung Nicrophorus), die an den kleinen Leichnamen zerrten.

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Die Wildschweine sind da

Wildschweine im Schafhauser Wald bei Holtgast. Das Smartphone-Foto wurde am 21. Juli 2018 über WhatsApp verbreitet, der Bildautor ist nicht bekannt.

Nun gibt es sie auch im Schafhauser- und Schooer Wald in Holtgast und Moorweg: Wildschweine. Das Erneuerbare Energiengesetz (EEG), der damit verbundene großflächige Maisanbau für die Biogasanlagen und die vorgebliche „Energiewende“ machen es möglich. Bauern mästen sich an der üppig sprudelnden Zwangsabgabe aus dem EEG für alle Stromkunden, das den elektrischen Strom enorm verteuert hat, und die Wildschweine mästen sich am nun üppig wachsenden Mais und finden zudem reichlich Deckung: paradiesisch für ein wildes Schwein.. Weiterlesen

Stellungnahme zur geplanten Kiesgrubenerweiterung in Utgast/Gemeinde Holtgast

Der Wattenrat Ostfriesland hat eine Stellungnahme zum bergrechtlichen Planfeststellungsverfahren für die Erweiterung des Sandtagesbaus in Utgast an das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie geschickt. Die Stellungnahme des Wattenrates führt u.a. aus:

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„Gegenwind Utgast“ nicht mehr zu erreichen…

Repowerter Windpark Utgast (Ausschnitt), bis zu 600m an die Wohnbebauung, Foto: privat

…aber einiges wurde vor dem Vergessen „gerettet“.

In Utgast hatte sich eine Initiative zusammengefunden, die gegen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Auswirkungen des Rotorenlärms im repowerten Windpark Utgast, Gemeinde Holtgast, vorgehen will. Derzeit ist es still um die Initiative geworden, der Lärm mit dem tieffrequenten Schall indes geht weiter. Aus bisher unbekannten Gründen ist die WebSeite von „Gegenwind Utgast“ nicht mehr erreichbar. Da auf der WebSeite wesentliche Beiträge zur Lärmbelastung und zu einer anstehenden Klage eines Betroffenen veröffentlicht wurden, die nun nicht mehr abrufbar sind, werden hier auf der Holtgast-Ostfriesland-Seite einige, nicht alle, „geretteten“ Beiträge erneut veröffentlicht. Weiterlesen

Rauchzeichen aus dem Windpark Utgast

Rauchzeichen aus Utgast, Mai 2017, Foto: privat

Im Windpark Utgast im Landkreis Wittmund wird derzeit „repowert“. Die abgängigen Tacke-Anlagen (TW-600) werden seit Monaten gegen die leistungsstärkeren – und lauteren – neuen Enercon E-70-Anlagen ausgetauscht. In der Bildmitte verabschiedet sich gerade eine Tacke mit schwarzem Rauch. Das alte Getriebeöl, das jahrelang aus Leckagen in den Turm gelaufen ist, entzündete sich bei den Schweißarbeiten am Stahlturm und wird hier gerade nicht ganz „fachgerecht“ entsorgt, mit dem weithin sichtbaren Rauchzeichen. Weiterlesen

Schilfmassaker im Schutzgebiet, Kraniche vertrieben

 

Kraniche bei der Balz auf einem Maisacker, im Hintergrund der Windpark Utgast, Holtgast, März 2014, Foto (C): Manfred Knake

Das Landschaftsschutzgebiet Leegmoor in Holtgast/LK Wittmund grenzt direkt an das Naturschutzgebiet Ochsenweide (Natura-2000-Gebiet, EU-Schutzgebiet) an. Seit einigen Jahren werden in diesem Bereich von Februar bis in den Sommer Kraniche gesehen und gehört; es liegt also ein Brutverdacht vor. Auch in diesem Jahr wurden aus den Überwinterungsgebieten zurückgekehrte Kraniche im Februar wieder aus dem Landschaftsschutzgebiet oder Naturschutzgebiet gehört. Die Vögel suchen sich sehr versteckte Brutplätze und reagieren empfindlich auf Störungen am Brutplatz. In diesem Jahr wurden mit schwerem Gerät Schilf- und Buschflächen in Richtung vermutetem Brutgebiet zurückgeschnitten, Schilf und Buschwerk großflächig entfernt.

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Gegenwind in Utgast

Windpark Utgast (Ausschnitt), von Fulkum aus gesehen. Foto (C): Manfred Knake

Update Aug. 2017: Die WebSeite „Gegenwind Utgast“ wurde inzwischen aus dem Netz genommen und ist nicht mehr erreichbar. Die Gründe sind nicht bekannt.


Es tut sich was in Holtgast: Der Protest gegen den Skandalwindpark Utgast, der derzeit mit Enercon-70-Anlagen repowert wird, weitet sich aus, betroffene Anlieger wollen sich zusammenschließen. Seit einigen Tagen ist ein Blog online, Gegenwind Utgast: https://gegenwindutgast.jimdo.com

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Darf der das?

Das Ende einer Linde… Foto (C): Manfred Knake

Darf der Knake das, einfach so eine alte Linde vor dem Giebel seines ebenfalls alten Hauses fällen lassen? Ja, er darf. Diese Linde wurde mit zwei anderen vor über hundert Jahren zur Entwässerung des Bodens dicht vor dem Haus gepflanzt, so machte man das damals. Alle paar Jahre wurden die Köpfe ausgelichtet. Bei den Stürmen im Januar fing der Baum bedenklich an zu schwanken, nur zwei Meter vom Giebel entfernt, die Standfestigkeit war dahin, der Giebel gefährdet. Weiterlesen

Holtgast, „berühmt“…

Windpark Utgast. Gemeinde Holtgast Foto (C): Insa Bock

In der Lokalzeitung „Anzeiger für Harlingerland“ aus Wittmund werden derzeit in lockerer Folge Orte aus dem Harlingerland vorgestellt. Den Anfang machte Holtgast Neu-Bürgermeister Gerhard Frerichs – auch freier Mitarbeiter der Zeitung- in einer Eloge auf den Ort mit dem Artikel vom 20. Januar 2017: „Lebendiger Tourismus und intaktes Landleben“ (Holtgast_20Jan2017_AZH). Nun ja, leblose Touristen verirren sich wohl kaum in den Ort. Und ob das Landleben tatsächlich noch „intakt“ ist, wie uns Bürgermeister Frerichs weismachen will, ist anzuzweifeln: Die Industrielandwirtschaft macht auch hier die Böden und Gewässer kaputt, es stinkt oft erbärmlich im Ort. Auf den maroden Zustand einiger Straßen im Ort durch überschwere landwirtschaftliche Fahrzeuge, die einige Straßen und Wirtschaftswege zerfahren haben, will ich hier nicht näher eingehen, und auch nicht auf die unnötige Eichen-Abholzaktion für das Neubaugebiet „Schoolpad“ im Mai 2015.

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